Algorithmische Komposition, Synthese und Signal Verarbeitung mit Common Lisp

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Um nicht auf die Möglichkeiten bestehender Computermusik-Programme beschränkt zu sein, müssen wir eigene Software entwickeln. Mit Hilfe der von Common Lisp Music (CLM) zur Verfügung gestellten "unit generators" ist es möglich, in der Programmiersprache Common Lisp jede existierende Form von Synthese und Signal Verarbeitung zu definieren, alle Parameter des Prozesses zu kontrollieren, die Parameter zu kombinieren und zu automatisieren, und neue Techniken für Computermusik zu entwickeln. Durch die ebenfalls in Lisp selbstgeschriebenen Komposition-Algorithmen wird es dann möglich die Parameter des CLM-Programms zu beherrschen, um komplexe Kompositionsstrukturen in jeder beliebigen Länge und Fülle, sowie in jeder beliebigen ästhetischen Art und Weise zu konzipieren, damit zu experimentieren und diese schließlich in eine endgültige Form zu bringen.

Im ersten Semester erfolgt eine formelle Einleitung in die Programmiersprache Common Lisp sowie in das in Lisp geschriebene CLM, dessen grundlegende Funktionen und "Unit Generators" wir dann beherrschen können müssen. Das zweite Semester führt in eigene Algorithmische Kompositions- Projekte, die durch CLM und Lisp ermöglicht und realisiert werden, sowie die Weiterenticklung unserer Lisp- und CLM-Kentnisse. Gern gesehen wären Projekte von KomponistInnen, die die Elektronik mit Instrumenten verbinden und die deshalb in Zusammenarbeit mit dem/der Kompositionprofessor/in realisiert werden können.

Der Kurs wird im ersten Semester durch eine schriftliche Prüfung im Lisp und CLM sowie mit einem kleinen Projekt geprüft. Das zweite Semester wird durch ein erweitertes Projekt geprüft. Die Projekte müssen in der Form eines Referats der ganzen Klasse vorgestellt werden.


Terminkalendar
Kursbemerkungen